Satzung

Vereinssatzung der St. Sebastian Schützenbruderschaft e.V. Salwey

Präambel

Veranlasst durch behördliche Forderungen nach Aktualisierung einzelner Passagen der bisher gültigen Satzung vom 12. März 1978 beschließen wir heute die nachstehende neue Vereinssatzung, welche erstellt wurde in Fortführung des traditionellen Gedankengutes aus ihren Vorläufern vom 5. Juli 1922, 22. März 1964, 7. Juni

§ 1 – Name, Sitz und Geschäftsjahr

1.) Die am 5. Juni 1922 gegründete Bruderschaft trägt den Namen: „St. Sebastian Schützenbruderschaft e.V. Salwey“

2.) Sie ist mit diesem Namen unter der Nummer 616 in das Vereinsregister des Amtsgerichts Meschede eingetragen, hat ihren Sitz in Niedersalwey und ist kirchlich mit der Kath. Kirchengemeinde St. Sebastian Salwey verbunden.

3.) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 – Wesen und Aufgaben

Die St. Sebastian Schützenbruderschaft e.V. Salwey ist eine christliche Vereinigung, die alle in den Orten Nieder- und Obersalwey wohnenden Männer in den Grundsätzen des christlichen Glaubens zusammenführen will. Sie bekennt sich zu den Idealen und Zielen des Sauerländer Schützenbundes, dessen Mitglied sie ist. Getreu dem Wahlspruch „Glaube, Sitte, Heimat“ stellen sich die Mitglieder der Bruderschaft folgende Aufgaben:

1.) Bekenntnis des Glaubens durch:

a) die Förderung einer religiösen Lebensbetätigung – insbesondere durch:

– Teilnahme an den kirchlichen Prozessionen, vor allem an der Fronleichnamsprozession.

– Teilnahme an besonderen Ereignissen in der Kirchengemeinde, z.B. der feierlichen Abholung des Bischofs, der Einführung bzw. Verabschiedung des Ortsgeistlichen oder auf besondere Einladung.

b) die Vertiefung des Bruderschaftsgedankens zum Ausgleich sozialer Spannungen.

– Die Bruderschaft unterstützt die soziale Absicherung ihrer Mitglieder durch den Abschluss einer Unfall- und Haftpflichtversicherung, welche die Risiken des aktiven Mitwirkens in der Bruderschaft begrenzen.

– Armen oder akut in Not geratenen Mitgliedern kann auf Wunsch des Betroffenen der jeweils fällige Beitrag erlassen werden. Niemand darf von der Mitgliedschaft in der Bruderschaft abgewiesen oder ausgeschlossen werden, weil er arm oder bedürftig ist.

– Die Erledigung dieser und anderer karitativer Angelegenheiten ist Aufgabe des geschäftsführenden Vorstandes.

c) Die Bruderschaft lässt in jedem Jahr zwei Messen lesen:

– zum einen am Schützenfestsonntag das Schützenhochamt für alle lebenden und verstorbenen Mitglieder der Bruderschaft, zum anderen am Volkstrauertag für alle Verstorbenen, insbesondere die Gefallenen und die durch Gewalt Umgekommenen der Orte Nieder- und Obersalwey.

d) Am Begräbnis eines Schützenbruders beteiligen sich die Mitglieder so zahlreich wie möglich.

Bei den hier genannten Anlässen erscheint vor allem die Fahne der Bruderschaft in der Öffentlichkeit.

2.) Schutz der Sitte durch:

a) Eintreten für christliche Sitte und Kultur im privaten und öffentlichen Leben.

b) die Förderung des dem Schützenwesen verbundenen und seinem Wesen entsprechenden Schießsportes unter Berücksichtigung der Möglichkeiten der Bruderschaft. Einbezogen sind hier vom Sauerländer Schützenbund bzw. Deutschen Sportbund betriebene Disziplinen; militärische Belange sind grundsätzlich ausgeschlossen.

3.) Liebe zur Heimat und zum Vaterland durch:

a) den Dienst für das Gemeinwohl aus verantwortungsbewusstem Bürgersinn.

b) die Pflege der geschichtlichen Überlieferung und des althergebrachten Brauchtums der Sauerländer Heimat, zu dem auch die Durchführung des traditionellen Schützenfestes und die Teilnahme an anderen Heimat- und Schützenfesten gehören.

§ 3 – Gemeinnützigkeit

1.) Die Bruderschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige, mildtätige und kirchliche Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

2.) Die Bruderschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.) Mittel der Bruderschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Bruderschaft.

4.) Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Bruderschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

5.) Bei Auflösung des Vereins gem. § 12 oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen der Bruderschaft an die Gemeinde Eslohe mit der Auflage, es ausschließlich und unmittelbar für kirchliche, mildtätige und gemeinnützige Zwecke innerhalb der Ortschaften Nieder- und Obersalwey zu verwenden.

§ 4 – Mitgliedschaft und Aufnahme

1.) Mitglied der Bruderschaft können alle männlichen Personen werden, die ihren Wohnsitz in oder enge persönliche Bindungen an Nieder- und Obersalwey haben, im Besitz der bürgerlichen Ehrenrechte sind, mind. 16 Jahre alt sind sowie sich zur christlichen Weltanschauung und zur Satzung der Bruderschaft bekennen. Nichtchristen kann die Gastmitgliedschaft in der Bruderschaft gewährt werden. Für sie gelten alle Rechte und Pflichten aus dieser Satzung mit Ausnahme des Rechtes auf den Königsschuss.

2.) Die Aufnahme der Mitglieder erfolgt nach schriftlicher Beitrittserklärung durch Beschluss des geschäftsführenden Vorstandes. Die Generalversammlung wird über Neuaufnahmen informiert. Die Namen der Mitglieder sind in das Bruderschaftsregister einzutragen. Das Datum dieses Eintrages gilt als Eintrittsdatum.

§ 5 – Rechte und Pflichten der Mitglieder

1.) Jeder Schützenbruder hat das Recht, an allen Mitgliederversammlungen und öffentlichen Veranstaltungen der Bruderschaft teilzunehmen, Anträge zu stellen, abzustimmen und nach Mehrheitsbeschluss der Mitgliederversammlung ein Ehrenamt in der Bruderschaft zu übernehmen.

2.) Die Mitglieder haben die Pflicht, für die Grundsätze der Bruderschaft einzutreten, ihre Ziele zu fördern, sich am Vereinsleben zu beteiligen, die festgesetzten Beiträge zu entrichten, Schaden vom Eigentum der Bruderschaft abzuwehren und alles zu tun, um ihr Ansehen zu mehren.

3.) Die Würde des Schützenkönigs steht jedem Schützenbruder zu, welcher mind. 21 Jahre alt und seit mind. 3 Jahren Mitglied der Bruderschaft ist. Die Vorgaben des § 4 Abs. 1 sind zu beachten. Bewerber um die Vizekönigswürde müssen mind. 3 Jahre Mitglieder der Bruderschaft sein. Eine Wiederholung der Königs- bzw. Vizekönigswürde vor dem Ablauf von 5 Jahren ist möglichst zu vermeiden.

Die Mitwirkung am Kaiserschießen, welches alle 5 Jahre stattfindet, steht allen ehemaligen Schützenkönigen der Bruderschaft offen. Allerdings sollten ernsthafte Bewerber bzw. insbesondere der Träger der Kaiserwürde Mitglieder der Bruderschaft sein. Ausgeschlossen sind der amtierende König sowie Personen, welche erkennbar die Vorgaben gem. § 4 (Mitgliedschaft und Neuaufnahme) nicht erfüllen.

§ 6 – Ende der Mitgliedschaft

1.) Die Mitgliedschaft bei der Bruderschaft endet:

a) durch freiwilligen Austritt
b) durch Ausschluss
c) durch Tod
d) durch Auflösung der Bruderschaft.

Die Beendigung der Mitgliedschaft ist verbunden mit dem Verlust jeden Anrechtes an die Bruderschaft. Sie ist unter Angabe des Grundes im Bruderschaftsregister zu vermerken.

2.) Der freiwillige Austritt ist nur zum Ende eines Geschäfts- und damit Kalenderjahres durch schriftliche Erklärung möglich. Eine mündliche Austrittserklärung bedarf der Zustimmung durch den geschäftsführenden Vorstand.

3.) Ein Schützenbruder kann aus der Bruderschaft ausgeschlossen werden:

a) wenn er seiner Beitragspflicht gem. § 10 zwei Jahre lang nicht nachkommt,

b) wenn er den Zielen oder den Beschlüssen der Organe der Bruderschaft zuwiderhandelt,

c) wenn er das Ansehen oder die Interessen der Bruderschaft gröblich verletzt,

d) wenn er Bruderschaftseigentum entwendet oder vorsätzlich beschädigt,

e) wenn die Voraussetzungen seiner Aufnahme entfallen.

Über den Ausschluss eines Mitgliedes entscheidet der geschäftsführende Vorstand. Bei Widerspruch des Mitgliedes geht die Entscheidung an die Generalversammlung über, welche dem Betroffenen Gelegenheit zur schriftlichen und mündlichen Anhörung gibt.

§ 7 – Organe der Bruderschaft

Die Organe der Bruderschaft sind:

a) die Generalversammlung

b) der geschäftsführende Vorstand

c) der Gesamtvorstand.

§ 8 – Die Generalversammlung

1.) Die Generalversammlung ist eine Mitgliederversammlung im Sinne des BGB und oberstes Organ der Bruderschaft.

2.) Ordentliche Generalversammlungen finden jeweils im Frühjahr und Herbst statt.

a) Gegenstand der Frühjahrsversammlung müssen sein:

– Kassenbericht des Vorstandes,

– Bericht der Kassenprüfer und Abstimmung über die Entlastung des Vorstandes,

– turnusgemäße Vorstandswahlen,

– Wahl der Kassenprüfer, welche nicht Mitglieder des amtierenden Vorstandes sein dürfen
und eine Amtszeit von 2 Jahren haben,

– Verschiedenes

b) Gegenstand der Herbstversammlung müssen sein:

– Abrechnung des Schützenfestes,

– Verschiedenes.

3.) Außerordentliche Generalversammlungen sind einzuberufen:

a) nach Bedarf durch Beschluss des Gesamtvorstandes,

b) nach schriftlichem Antrag von mind. 25 v.H. der Mitglieder.

Die Einladung zu einer solchen Versammlung muss spätestens 1 Monat nach dem Vorstandsbeschluss bzw. Eingang des Mitgliederantrages beim geschäftsführenden Vorstand erfolgen.

4.) Die Generalversammlung wird durch den 1. Brudermeister oder seinen Stellvertreter, bei Verhinderung beider durch 2 andere Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes einberufen. Die Einladung mit Angabe der Tagesordnung erfolgt spätestens 1 Woche vor dem Versammlungstermin durch örtlichen Aushang. Ergänzungen der veröffentlichten Tagesordnung sind nur möglich bei entsprechendem Antrag beim Versammlungsleiter spätestens 30 Min. vor Versammlungsbeginn und Zustimmung durch die Versammlung sofort nach ihrer Eröffnung.

5.) Die Versammlung ist bei ordnungsgemäßer Einladung ohne Rücksicht auf die Zahl der Anwesenden stets beschlussfähig. Entscheidend ist die einfache Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder, wogegen Satzungsfragen einer 3/4-Mehrheit der anwesenden Mitglieder bedürfen.

6.) Abstimmungen in der Generalversammlung erfolgen im allgemeinen öffentlich durch Handzeichen. Geheime Abstimmungen sind möglich nach Anordnung des Versammlungsleiters bzw. nach Abstimmung durch die Versammlung. Versammlungsleiter ist im allgemeinen der 1. Brudermeister, sein Stellvertreter oder ein anderes Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes . Während der Neuwahl des 1. Brudermeisters übernimmt der älteste anwesende Schützenbruder, der sich hierzu bereit erklärt, vorübergehend die Leitung der Versammlung. Zur Durchführung der Abstimmungen sind zu Beginn der Versammlung 2 Stimmzähler zu bestimmen.

7.) Die Beschlüsse der Versammlung sind in ein Protokollbuch einzutragen und vom Protokollführer, dem Versammlungsleiter sowie 2 weiteren Schützenbrüdern zu unterzeichnen. Dieses Protokoll wird möglichst noch während der Versammlung, spätestens aber zu Beginn der nächsten Generalversammlung verlesen und gilt nach Zustimmung durch die jeweilige Versammlung als genehmigt.

§ 9 – Der geschäftsführende Vorstand

1.a) Der geschäftsführende Vorstand besteht aus 8 Schützenbrüdern. Er setzt sich zusammen aus:
dem 1. Brudermeister und seinem Stellvertreter (2. Brudermeister), dem Hauptmann, dem Beisitzer,
dem Schriftführer und seinem Stellvertreter (2. Schriftführer), dem Kassierer und seinem Stellvertreter (2. Kassierer).

b) Die Zusammensetzung der Funktionen Schriftführer und Kassierer im Amt eines Geschäftsführers ist zulässig. Tritt dieser Fall ein, vertreten der 2. Schriftführer und der 2. Kassierer den Geschäftsführer in den jeweiligen Funktionen, des weiteren wird der geschäftsführende Vorstand um einen weiteren Beisitzer ergänzt.

2.) Dem geschäftsführenden Vorstand obliegt die Führung und Verwaltung der Bruderschaft innerhalb der Vorgaben der Satzung sowie der Beschlüsse der Generalversammlungen.

3.) Der geschäftsführende Vorstand ist bei Anwesenheit von 6 Mitgliedern beschlussfähig.

4.) Für Rechtshandlungen der Bruderschaft nach außen hin sind der 1. Brudermeister oder sein Stellvertreter zusammen mit einem weiteren Mitglied des geschäftsführenden Vorstandes vertretungsberechtigt.

5.) Die Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes werden jeweils von der Frühjahrs-Generalversammlung für eine Amtszeit von 3 Jahren gewählt. Neuwahlen erfolgen alternierend, um die Funktion des geschäftsführenden Vorstandes auch im Übergang bei der Neubesetzung der Ämter zu gewährleisten.

Ausgehend von den letzten Wahlen ergibt sich folgender Rhythmus:

1. Brudermeister, Hauptmann, 1. Schriftführer, 1. Kassierer -Wahltermin ausgehend von 1996.

2. Brudermeister, 2. Schriftführer, 2. Kassierer, Beisitzer -Wahltermin ausgehend von 1997.

§ 10 – Der Gesamtvorstand

1.) Der Gesamtvorstand setzt sich zusammen aus:

a)
– dem geschäftsführenden Vorstand

b)
– den geborenen Mitgliedern mit
– dem Präses (der Ortsgeistliche auf freiwilliger Basis)
– dem amtierenden Schützenkönig
– dem amtierenden Vizekönig
– dem amtierenden Schützenkaiser

c)
– dem Offizierskorps mit
– dem Fähnrich und 2 Fahnenoffizieren
– dem Adjutanten
– 2 Zugführern
– 2 Königsoffizieren
– 2 Kaiseroffizieren

d)
– dem Hallenwart und dem Schießwart, sofern diese nicht in anderen Ämtern ohnehin gewählte Mitglieder des Gesamtvorstandes sind.

2.)
– Die Mitglieder des Offizierskorps sowie im Bedarfsfall Hallenwart und Schießwart werden jeweils in der Frühjahrs-Generalversammlung für eine Amtzeit von 3 Jahren gewählt. Der Wahlrhythmus folgt der 2. Gruppe des geschäftsführenden Vorstandes, also beginnend 1997.

3.)
– Dem Gesamtvorstand obliegen neben der Tätigkeit des geschäftsführenden Vorstandes vorrangig folgende Aufgaben:

– die Durchführung der Beschlüsse der Generalversammlungen

– die Vorbereitung und Durchführung der Schützenfeste sowie aller anderen Feste und Veranstaltungen der Bruderschaft

– die würdige Repräsentation der Bruderschaft in der Öffentlichkeit

– die pflegliche und satzungsgemäße Verwendung und Verwaltung des Vermögens der Bruderschaft

– die Entscheidung über die Durchführung von dringenden Reparaturen, Bauarbeiten und Investitionen außerhalb der Beschlüsse einer Generalversammlung, deren Kostenbelastung für die Bruderschaft einzeln einen Anteil von 5 %, im Laufe eines Jahres in Summe einen Anteil von 10 % der Einnahmen des Vorjahres nicht überschreiten.

4.) Scheidet ein Vorstandsmitglied im Laufe seiner Wahlperiode aus dem Amt, kann die nächstfolgende Generalversammlung einen Nachfolger bestimmen. Dessen Amtszeit beschränkt sich auf die Restzeit der Wahlperiode seines Vorgängers.

5.) Der Gesamtvorstand ist beschlussfähig bei Anwesenheit von 14 Mitgliedern, darunter 6 Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit gefasst, bei Stimmengleichheit gilt der jeweilige Antrag als abgelehnt.

6.) Zur Durchführung besondere Aufgaben kann der Gesamtvorstand für die Dauer dieser Aufgaben, längstens aber 3 Jahre, Ausschüsse berufen. Mitglieder dieser Ausschüsse sind während ihrer Amtszeit beratende Mitglieder des Gesamtvorstandes ohne Stimmrecht, ihre Namen und Aufgaben sind der nächstfolgenden Generalversammlung bekannt zugeben.

7.) Der Gesamtvorstand kann in Ergänzung dieser Satzung und zur Regelung seiner internen Aufgabenverteilung eine Geschäftsordnung erlassen. Diese ist der nächstfolgenden Generalversammlung zur Genehmigung vorzulegen, ebenso evtl. wesentliche Änderungen.

§ 11 – Beiträge

1.) An Beiträgen werden erhoben:

a) das Aufnahmegeld
b) der Jahresbeitrag
c) Umlagen zu besonderen Zwecken.

2.) Die Mitgliederversammlung beschließt über die Beiträge jeder Art und über ihre Höhe.

3.) Umlagen dürfen nur nach ihrer Zweckbestimmung verwandt werden, geringe Umlagenüberschüsse sind zur Verbesserung der Einrichtungen der Bruderschaft zu verwenden.

4.) Beitragspflicht ist eine Bringschuld.

5.) Das Aufnahmegeld in Höhe eines Jahresbeitrages ist bei Antrag auf Aufnahme in die Bruderschaft zusätzlich zum 1. Jahresbeitrag zu zahlen. Es verfällt bei Ablehnung der Aufnahme gem. § 4.2.

§ 12 – Auflösung der Bruderschaft

1.) Die Auflösung der Schützenbruderschaft kann nur in einer hierfür einberufenen außerordentlichen Generalversammlung beschlossen werden, bei der mindestens 2/3 der Mitglieder anwesend sind. Wird diese Zahl nicht erreicht, muß innerhalb von 6 Wochen eine erneute Versammlung einberufen werden. Diese ist dann ohne Rücksicht auf die Anzahl der erschienenen Mitglieder beschlussfähig.

2.) Der Beschluss zur Auflösung der Schützenbruderschaft muss mindestens mit 3/4 der Stimmen der anwesenden Mitglieder bei namentlicher Abstimmung gefasst werden. Bei Stimmengleichheit gilt der Antrag auf Auflösung als abgelehnt.

2.) Die Vorgaben des § 3 (Gemeinnützigkeit) sind im Falle der Auflösung der Bruderschaft zwingend zu beachten.

§ 13

1.) Diese Satzung tritt am Tage ihrer Annahme durch die Generalversammlung in Kraft. Gleichzeitig verliert die Satzung v. 12.3.1978 ihre Gültigkeit.

2.) Satzungsänderungen und Zusätze bedürfen einer 3/4-Mehrheit einer Generalversammlung.

Diese Satzung wurde in der heutigen außerordentlichen Generalversammlung der St. Sebastian Schützenbruderschaft e.V. Salwey den anwesenden Mitgliedern deutlich zur Kenntnis gebracht, von diesen genehmigt und zur Bestätigung der Richtigkeit von den Mitgliedern des geschäftsführenden Vorstandes eigenhändig unterschrieben.

Salwey, den 15. November 1997

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